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Ein Angebot zum Beistand

Wir tun seitens der Kirche gut daran, wenn wir im Umgang mit anderen Menschen so ähnlich verfahren, wie es Jesus Christus getan hat: dass wir allen ein offenes Angebot machen, aber niemandem aufdrängen, was er nicht nötig zu haben meint. Wir haben mehr als genug zu tun, wenn wir uns denen zuwenden, die unsere Zuwendung wollen.

(Morgenandacht in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, am 10. Juli 1984)


Enthüllendes und wärmendes Licht

3. Sonntag nach Trinitatis17. Juni 2018:

"Die christliche Botschaft mutet uns die Wahrheit über uns selbst zu. Aber sie sagt uns die Wahrheit sehr liebevoll. Die Wahrheit über uns selbst kann schrecklich sein. Aber wir brauchen keine Angst vor der Wahrheit zu haben. Wir können uns getrost zu ihr bekennen. Denn sie dient nicht dazu, uns zunichtezumachen. Sie dient der Wahrhaftigkeit, damit wir in Klarheit wahrnehmen, was an uns verkehrt ist, was zu ändern ist, wo Handlungsbedarf besteht. Erst dann ist Problemlösung wirklich möglich. Erst dann können wir die angemessenen Schritte der Umkehr gehen und sehen, wo wir auf Hilfe und Vergebung angewiesen bleiben."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über 1. Johannes 1,2-2,6 am 2. Juli 2006)


Mit Jesus Christus Grenzen überwinden

2. Sonntag nach Trinitatis10. Juni 2018:

"Dennoch, die Kraft der Liebe ist stärker. Sie führt Menschen zusammen und wird es weiter tun: Juden und Nichtjuden, Christen und Nichtchristen, Schwarze und Weiße, Deutsche und Ausländer, Kommunisten und Kapitalisten, Arm und Reich, Mann und Frau, Jung und Alt. Daran glaube ich. Und daran möchte ich mitwirken, mitbauen an dem Haus, dessen Eckstein Jesus Christus ist, der alles zusammenhält, an dem Haus, in dem aus Gästen und Fremden alle zusammen Gottes Hausgenossen geworden sind."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Epheser 2,17-22 am 15. Juni 1980)


Wahre Propheten?

1. Sonntag nach Trinitatis3. Juni 2018:

"Was der Wil­le Got­tes ist, das müs­sen wir für uns im­mer neu er­ar­bei­ten, je­de Ge­ne­ra­tion und je­der Ein­zel­ne von uns, im Zu­sam­men­hang mit dem Bi­bel­text und nach be­stem Wis­sen und Ge­wis­sen. Und im­mer vor­be­halt­lich des Irr­tums. Un­ser Got­tes­bild wird im­mer ei­nen sub­jek­ti­ven, ei­nen ein­sei­ti­gen und bruch­stück­haf­ten Char­ak­ter ha­ben."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Jeremia 23,16-19 am 5. Juni 1994)


Die drei Weisen des Einen

Trinitatis27. Mai 2018:

"Und so ist es auch mit Gott, dem allmächtigen Schöpfer und Vater aller Menschen zum einen. Er ist zum Zweiten in allem Geschöpflichen enthalten. In dem einen Menschen insbesondere, in Jesus Christus, den wir seinen Sohn nennen. In ihm ist Gott uns als menschliches Geschöpf leibhaftig zu einer besonderen Offenbarung geworden. Und zum Dritten ist Gott geistig gegenwärtig, insbesondere in dem, was als Botschaft seiner leibhaftigen Erscheinung in Christus unter uns weiterhin lebendig ist – als geistiges und geistliches Konzept, als Kraft und als Trost und als Hoffnung."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Epheser 1,3-14 am 27. Mai 2018)

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