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Friede auf Erden allen Menschen!


Führen und geführt werden

Vielleicht hat jeder von uns zumindest zu gewissen Zeiten oder in bestimmten Phasen des Lebens das Bedürfnis, sich einfach vertrauensvoll jemandem anzuschließen, geführt zu werden, sich Entscheidungen abnehmen zu lassen. Wir kennen auch das andere Bedürfnis in uns: selbst bestimmen zu wollen, wo es lang geht. Oftmals haben wir ja auch die Pflicht, den Weg zu weisen."

(Morgenandacht in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, am 27. April 1993,  zum Wochenspruch aus Johannes 10,11.27-28)


Sein wollen, was wir sind 

(3. Sonntag nach Ostern, Jubilate, 26.4.26)

"Über den eigenen Glauben nachzudenken, ist nicht so einfach. Wenn sich jemand als ausgewachsener Mensch ganz neu dem christlichen Glauben zuwendet - und das geschieht immer mal wieder - und versucht zu ergründen, was denn nun an diesem Glauben das Gute ist und ob er sich nun in diesen Glauben hineinbegeben soll oder nicht, dann ist das schon eine ziemliche Herausforderung."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft über Johannes 15,1-8 am 3. Mai 2009)


Wir sind Hirten und Schafe zugleich

2. Sonntag nach Ostern, Misericordias Domini  (19. April 2026):

Das, was uns von den wirklichen Schafen unterscheidet, ist unsere Chance: Wir trotten dem Hirten nicht bewusstseinslos hinterher. Wir haben erkannt und begriffen, was der gute Hirte für uns bedeutet. Der Weg, den er uns weist, ist der Weg der Heilung. Daran glauben wir. In diesem Glauben folgen wir dem guten Hirten bewusst. Seine Leitung machen wir zur unsrigen, sodass er leitet durch uns. Das ist keine vollendete Wirklichkeit, aber doch unser Ziel."

(Andacht vor der Hamburger Synode über Johannes 10,11.27.28 am 13. April 1989)


Sehen und dennoch glauben

Quasimodogeniti, 1. Sonntag nach Ostern (12. April 2026):

Das mit den Augen Wahrnehmbare ist ambivalent, es ist vieldeutig, es ist auslegungsbedürftig. Dem, was wir mit den Augen wahrnehmen, muss noch der Sinn hinzugefügt werden."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, am 27. April 2003)


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