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Friede auf Erden allen Menschen!


Geborgenheit?

„Wer möchte sich nicht hin und wieder flüchten zu jemandem, der uns die Lasten der Seele abnimmt, bei dem wir uns aussprechen können, der uns in die Arme nimmt und tröstet, der die Hand auf unsere Wunden legt und uns heilt?!“

(Morgenandacht über Matthäus 11,28 in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, am 14. Juni 1983)


Gottes Kinder sind die Menschen 

6. Sonntag nach Trinitatis (12. Juli 2026):

Die­ses so ver­stan­de­ne Ver­hält­nis Gott-Mensch ist we­ni­ger mit der Be­zie­hung zwi­schen Ehe­leu­ten als viel­mehr mit der Be­zie­hung zwi­schen El­tern und Kin­dern zu ver­ste­hen, zwi­schen der Mut­ter und den Kin­dern oder dem Va­ter und den Kin­dern. Es han­delt sich ja auch da um ei­ne Lie­bes­be­zie­hung, ei­ne, die al­ler­dings meh­re­re Lie­bes­be­zie­hun­gen ne­ben­ein­an­der dul­det. Kin­der stel­len zwar ge­le­gent­lich Ex­klu­si­vi­täts­an­sprü­che und wol­len die El­tern für sich al­lein ha­ben. Aber sol­che An­sprü­che sind nicht be­rech­tigt."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft über 5. Mose 7,6-12 am 11. Juli 1999)


Im Auftrag eines Höheren

5. Sonntag nach Trinitatis, 4. Juli 2026:

Uns ist eine ganz große und wunderbare Botschaft anvertraut. Sie ist etwas Kostbares und Heiliges. Sie ist viel größer, als dass wir sie mit unserer persönlichen menschlichen und allzu menschlichen Art und mit noch so aufwendigen Gestaltungsversuchen jemals auch nur annähernd abbilden und gewährleisten könnten. Dennoch sind wir dazu berufen und beauftragt, von der Liebe Gottes zu reden und sie zu bezeugen, so gut wir können."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Lukas 5,1-11 am 12. Juli 2009)


„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem."

4. Sonntag nach Trinitatis, 28. Juni 2026

Unsere menschlichen Kräfte reichen nicht, den Frieden auf unserem Erdball zu schaffen und zu erhalten, welche Mittel auch immer wir anwenden. Wir können nur zweierlei tun: 

Wir können um den Frieden beten. Wir können Gott bitten, dass er uns den Frieden schenken möge, nach dem wir uns alle sehnen. Das ist das eine. 

Und das andere ist dies: Wir können das uns Mögliche tun. Wir können mit unseren begrenzten Möglichkeiten das tun, von dem wir meinen, es sei der richtige und gute Weg. Was richtig und gut ist, dafür gibt uns das Neue Testament einen Leitfaden: Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Römer 12,21 am 16. September 2001)


 © Wolfgang Nein