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Friede auf Erden allen Menschen!


Loslassen und empfangen

„Es gibt außerdem das Phänomen, dass sich ein Plan manchmal erst dadurch erfüllt, dass wir ihn aufgeben. Immer mal wieder wird von Ehepaaren berichtet, die jahrelang kein Kind bekamen, obwohl sie gern eins haben wollten. Erst als sich das Paar entschloss, ein Kind zu adoptieren, wurde die Frau schwanger." 

(Morgenandacht in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, am 15. März 1988)


Durchgeistigte Nahrung

Lätare, 4. Sonntag der Passionszeit  (30. März 2025):

„Aber wie gesagt: Die Oblate ist Speise für das Herz. Und wenn wir sagen: „Sie ist Brot des Lebens“, dann ist mit Leben etwas anderes gemeint als das Funktionieren unseres Körpers. Leben ist auch ein Qualitätsbegriff. Wenn diese bestimmte Qualität fehlt, kann es sein, dass wir tot sind, obwohl wir leben, dass wir quasi, verzeihen Sie den groben Ausdruck, wie „wandelnde Leichen“ sind."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Johannes 6,47-51 am 25. März 2001)


Jeremia und Jesus – Verantwortung und Liebe

Okuli, 3. Sonntag der Passionszeit  (23. März 2025):

Jeremia wird von der Verständnislosigkeit seiner Mitmenschen fast erdrückt. In ihm ist keine Leichtigkeit mehr. Jesus Christus ist von einer großen Liebe erfüllt. Sie ist weit größer als alles, was ihm an Widerstand entgegenschlägt."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Jeremia 20,7-11 am 6. März 1983)


Die Schlange, der Revolver und das Kreuz

Reminiszere, 2. Sonntag der Passionszeit  (16. März 2025):

Vom Kreuz geht kei­ne ma­gi­sche Wir­kung aus. So, wie der ver­kno­te­te Re­vol­ver nicht von sich aus den Frie­den be­wirkt und die auf­ge­rich­te­te eher­ne Schlan­ge nicht von sich aus das Le­ben si­chert, so bleibt auch das Kreuz für sich oh­ne Wir­kung. Es geht nicht oh­ne die in­ne­re Be­tei­li­gung des Be­trach­ters. Es ist der Glau­be des Be­trach­ters von­nö­ten, der Glau­be an den gu­ten Sinn des­sen, was am Kreuz ge­sche­hen ist, der Glau­be an die er­lö­sen­de Macht des Ge­kreu­zig­ten, der Glau­be an die Mög­lich­keit und Wirk­lich­keit der Ver­ge­bung. Und es ist die Be­reit­schaft zur Um­kehr von­nö­ten, die Be­reit­schaft zur Um­kehr und der Glau­be an die Mög­lich­keit ei­nes Neu­an­fangs."

(Predigt in St. Markus, Hamburg-Hoheluft, über Mose 21,4-9 am 20. März 1994)

wnein@posteo.de    © Wolfgang Nein 2013